Von der Waschmaschine auf den Teller

Der leicht formbare und leichte Werkstoff Kunststoff der im Volksmund „Plastik“ genannt wird, wird heute  vielseitig eingesetzt. Doch die Kunststoffproduktion stellt eine massive Gefahr für Ökosystem und Klima da. Der Transport und die Herstellung verlangen Unmengen von Erdöl. Durch die unsachgemäße Entsorgung von Kunststoffprodukten werden weitere Probleme geschaffen. Schätzungen des Umweltbundesamtes ergeben, dass bis 2021 eine Steigerung von 10% an Kunststoffprodukten anfallen wird. Eine Zunahme an Kunststoffmüll im Meer und Mikroplastik ist daher sehr wahrscheinlich. Gerade in Alltagsprodukten befindet sich eine Vielzahl von Mikroplastikpartikeln. Der Konsument ist sich jedoch oft nicht bewusst, was sich hinter den Namen „Nylon“, „PEG“ oder „PAK“ versteckt. Es braucht dringende Aufklärung, um den Weg aus dem Haushalt in diverse Ökosysteme zu stoppen. Mikroplastik ist bereits überall nachzuweisen, im Wasser unserer Flüsse als auch im Magen der Fische. Und es sind hauptsächlich Kunststofffasern unserer Kleidung die wir dort gefunden haben.

Mikroplastik aus Donauwasser und Fischmägen. Viele Bekleidungsfasern und Mikroplastik aus Kosmetika.